Das ganze Geschäftsmodell ist sehr dubios. Im Grunde werden Unternehmen gelockt ein Mandat zu unterschreiben und im Anschluss werden wahrlos Förderanträge für sie gestellt. Der Inhalt läuft dabei öfters mal an deren Ideen vorbei und wird auch nicht ausführlich mit diesen abgestimmt. Hierbei wird großzügig das ZIM-Rahmenprogramm ausgenutzt.
Als Arbeitgeber wird Innoscripta sehr ungemütlich, wenn etwas nicht so läuft, wie sie sich das wünschen. Wenn die Leistung nicht stimmt, wird man auf die Straße gesetzt. Und wo immer es geht, werden hierbei Arbeitnehmerrechte aufgehoben.
Es gibt noch viele andere Dinge, die man bemängeln könnte: Datenschutz gibt es keinen, man arbeitet unter ständigem Zeitdruck (und wird dabei ständig - nicht nur imaginär sondern wirklich durch Dokumentation und Auswertung) in Konkurrenz zu seinen Kollegen gesetzt, es gibt auch Geschichten, bei denen Vorgehensweisen verlangt wurden, die wahrscheinlich unter Subventionsbetrug fallen, vom Arbeitnehmer allerdings unterschrieben werden musste, die Verantwortung hierfür zu übernehmen.
Das ganze System von Innoscripta ist eben als Geldmaschine angelegt. Unterm Strich wird hierbei aber einfach die Forschungsförderung des BMWi ausgenutzt.