Ich habe mich bei GAIA auf eine Position beworben, die als Remote-Rolle ausgeschrieben war. Nach meiner Bewerbung wurden sehr schnell zwei Gesprächstermine vereinbart. Das zweite Gespräch sollte laut Recruiting mit dem COO stattfinden, da die Rolle eng mit ihm zusammenarbeiten würde.
Im zweiten Gespräch war ich dann überrascht, dass das Interview von einem Mitarbeiter aus der technischen Abteilung geführt wurde. In diesem Gespräch wurde gefragt, ob ich mir einen Umzug nach Hamburg vorstellen könne, da im Unternehmen eine gelebte Office-Kultur wichtig sei und dies für diese Rolle als essentiell beschrieben wurde. Gleichzeitig wurde jedoch erwähnt, dass eine Remote-Tätigkeit mit gelegentlichen Reisen nach Hamburg grundsätzlich kein Ausschlusskriterium wäre.
Nach dem zweiten Gespräch erhielt ich zunächst für 1,5 Monate keine Rückmeldung. Auf meine Nachfrage per E-Mail bekam ich ebenfalls keine Antwort, telefonisch wurde mir mitgeteilt, dass der Prozess noch laufe und ich in der engeren Auswahl sei. Einen Tag später erhielt ich dann eine Absage per E-Mail mit der Begründung, dass es stärker passende Kandidat:innen gebe. Auf meine Nachfrage nach Feedback dazu, was ich verbessern könnte, um künftig besser zu solchen Rollen zu passen, erhielt ich keine Rückmeldung.
Am selben Tag wurde die Stelle erneut auf LinkedIn ausgeschrieben, diesmal explizit als Vor-Ort-Position in Hamburg. Aus meiner Sicht wirkte der Prozess insgesamt eher intransparent und wenig koordiniert, was ich schade finde, da ich das Geschäftsmodell des Unternehmens als sehr spannend empfinde.