Avantages
Es gehört zu allem auch eine Portion Glück und Bedarf, dann gibt es auch -Tolle Projekte -Tolle Manager
Inconvénients
Ich schreibe nicht für alle, aber eben auch nicht nur für mich. Nach ein paar Jahren bekommt man einiges mit: -Manager die nur ihre Lieblinge fördern -Abteilungen die so sehr zerrüttet sind, dass sich die Kollegen anschreien -Manager die ihren Mitarbeitern das Homeoffice verbieten: Zwar gibt es eine Betriebsvereinbarung für mobiles arbeiten, aber diese ist eigentlich ein schlechter Witz, denn man MUSS sich mit dem Manager einigen. Habe jetzt schon von einigen gehört, die kurz vor dem Geburtstermin nicht ins Homeoffice durften! Von wegen Work-Life Balance! Wer traut sich denn, da etwas zu sagen und es sich mit dem Chef zu vermasseln ?!?!?! Vor einiger Zeit wurde die große Kreuzung in Walldorf saniert: Während einige Manager ihre Mitarbeiter ermutigt haben, im Homeoffice zu arbeiten, haben andere es ihren Mitarbeitern explizit verboten....Kontrollen? Fehlanzeige! Und dann gibt es Leute wie der HR Chef, die etwas von Vätern bei SAP erzählen :D - Familien ab einem Kind und Alleinverdiener sind mit ihrem Einstiegsgehalt ein Fall für die Sozialhilfe in Heidelberg. Den Wohnberechtigungsschein bekommt man dort bis ca 56000€ und dieser richtet sich nach der Einkommensgrenze der L-Bank BaWü. Es ist beschämend, wie junge Kollegen ausgenutzt werden - Beförderungen werden im Durchschnitt mit 0-20% honoriert, wie es der Zufall eben will und die meisten sind mit MAXIMAL 5% abgespeist - Kein Urlaubsgeld und kein Weihnachtsgeld - Kein Erfolgsbonus. Den gab es vor 2012 und den haben wir in unser Grundgehalt bekommen. Die jungen Kollegen kriegen nichts! -Gehaltsverhandlungen laufen immer über ein Zielgehalt (Grundgehalt und Bonus), was aber keinem Early Talent beim Vorstellungsgespräch erzählt wird - Manager belügen Mitarbeiter beim Gespräch in Hinsicht auf Beförderungen und stellen sie dann für billig Geld ein - Alle Goodies wie Einmalzahlungen, Aktienpakete etc. werden nur nach Manager Ermessen verteilt. Jetzt kann jeder ausrechnen, wie lange das bei einem Team von mehr als 5 Mann, eher 25 Mann, mit einem jährlichen Budget dauert, bis er mal drankommt :D - es wird am Equipment gespart. Je nach Manager gibt es ein Firmenhandy, einen billigen oder teuren Rechner, ein iPad oder Papier und Stift, usw. Generell ist es nicht weiter schlimm, schafft aber extremen Frust bei denen die gerne mehr hätten, es überall sehen können, was man haben kann und was einem die Manager erlauben. Auch einen Firmenwagen bekommt man nur, wenn man rechtzeitig die Associate Rolle hinter sich lässt - Viele Kollegen müssen zu Zweit an einem Platz arbeiten, weil nicht genügend Schreibtische vorhanden sind - Weiterbildungsmaßnahmen sind nichts Wert! Grund? Wenn man den Manager fragt, ob man sich einen Kurs auf OpenSAP ansehen darf und es verboten bekommt, weil es nichts mit der Abteilung zu tun habe, dann hat das nichts mit toller Arbeitgeber zu tun! -Einige Manager drücken sich um die SAP Talk Gespräche. Resultat? Nichts wird festgehalten. -Was macht HR? Standardsprüche wie "Geh nochmal auf deinen Manager zu und erläutere wie wichtig dir ... ist" oder "Suche nochmal das Gespräch mit deinem Manager" und sogar wenn die sich zwischenschalten, dann ist das Verhältnis Endgültig kaputt und das ganze endet in der Suche einer neuen Stelle intern - Die interne Meinungsumfrage ist eine Farce: Etliche Manager leiten ihren Mitarbeitern die wichtigsten Fragen weiter und dazu noch die Bewertungsskala, ab welchem Zahlenwert die Bewertung gut ist! Das ist der größte Fake den ich erlebt habe! Aber wie sagt man so schön? Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ;)